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Softwareupdates sind wichtig!

Grundsätzliches zu Linux und Opensource


Linux wird von Menschen weltweit entwickelt, deren Fähigkeit zum Programmieren sehr unterschiedlich sind. Es gibt die
Hobbyprogrammierer, die meist keine Programmierenaufbildung haben, sondern nur aus Spaß und mit Hilfe von Büchern,
sowie ohne Anspruch auf Perfektion etwas zu Linux und Treibern beitragen. Sie arbeiten oft nach den „Try and Error-Prinzip“
(wenn es klappt gut, wenn nicht dann weiter probieren). Es gibt aber auch die Guru’s wie Linus Torvals und Alan Cox, auch
diese Liste von Programmierern ist unendlich lang. Sie haben den Anspruch jedes Stück Quellcode nicht nur irgendwie, sondern
perfekt in Hinblick auf Geschwindigkeit, Stabilität, Wartbarkeit und Sicherheit zu programmieren und passen es deshalb auch
später noch mehrfach an.


Und es gibt etwas dazwischen, wie z.B. IT-Angestellte, die ihren Job ohne Hingabe tun, einfach nur weil sie dafür bezahlt werden.
Dies führt nicht immer zu sauberer /stabiler Software, wie man sich vorstellen kann. Zudem gibt es keine verbindliche Instanz
weltweit, die so etwas wie eine Qualitätskontrolle darstellt, jeder kontrolliert jeden und behebt die Fehler die er findet, soweit
er dies kann. Da Opensourcesoftware nicht nur als Opensource zur Verfügung gestellt wird, damit jemand anders sie funktionell
erweitern kann, sondern auch damit andere evtl. Fehler finden und beheben können, ist also davon auszugehen, das auch
Opensourcesoftware nicht fehlerfrei ist. Dies ist aus meiner Sicht Grund genug, jede Software angefangen vom
Opensourcebetriebssystem, bis hin zu Opensourcewindowssoftware immer auf dem aktuellen stand zu halten, um nicht nur die
neusten Funktionen, sondern auch die geringste Fehlerquote zu erhalten und somit stabilen Einsatz zu gewährleisten.


EDV-Leute, die die „Never touch a running system“ - Strategie verfolgen werden oft auf Zeit gesehen Opfer von Fehlern die in
schon längst veröffentlichten Updates schon behoben wurden. Die Tatsache, das sie bislang damit gut gefahren sind, bedeutet meist
nur, das sie keine fehlerhafte Funktion bislang genutzt haben. Sobald aber der erste ihrer Nutzer das tut ist das Problem an die
Oberfläche ( evtl. schon mit Datenschaden ) getreten.


Bei Closedsourceaanwendungen ( Quelltext nicht frei zugänglich) gilt dieses ebenfalls, da meist die Programmierer in Firmen unter
Zeitdruck arbeiten und somit zu fehlerhaftem Programmieren neigen, zudem das sie oft mehr Wert auf Funktionn als Stabilität und
Sicherheit legen. Da Softwaretests Zeit und somit Geld kosten, wird die Bedeutung oft unterschätzt und somit oft überhaupt keine
Tests vor der Auslieferung gemacht, was ebenfalls für Updateinstallationen spricht, damit schon von anderen Nutzern gemeldete
und vom Hersteller gefixte Probleme beim Ihnen gar nicht erst zum Problem werden.


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